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Basiswissen Schiffsbeteiligung - Die Schiffsbeteiligungen als Anlageform
Der überwiegende Teil des weltweiten Warenverkehrs wird rein über die Schifffahrt abgewickelt. Mitbestimmend hierfür sind die eindeutigen ökologischen und ökonomischen Vorteile der Schiffe gegenüber anderen Transportmitteln. Aus diesen Gründen spielen Investitionen in Schiffsbeteiligungen auf dem Markt der geschlossenen Fonds eine immer wichtigere Rolle.



Die internationale Schifffahrt profitiert vom stetig wachsenden Seeverkehr, weltweit hat sich in den letzten 20 Jahren das Umschlagvolumen an Containern vervierfacht. Die Zukunftsprognose im Bereich der Schiffsbeteiligungen von Experten sagt, eine weitere Verdoppelung des Marktes binnen eines Jahrzehnts voraus.

Die Werften arbeiten mit Hochdruck daran neue Schiffe zu bauen, um der steigenden Nachfrage in der Schifffahrt Stand halten zu können. Hier bietet sich die Gelegenheit als Investor Anteil am neuen wirtschaftlichen Aufschwung zu nehmen.

Die Schiffsbeteiligung als geschlossene Beteiligung unterliegt nicht nur einer besonders vorteilhaften Besteuerung, die das Interesse der potentiellen Anleger immer mehr weckt, mittlerweile schreibt sie auch hohe Rendite.

Was versteht man unter einer Schiffsbeteiligung? - Schiffsbeteiligungen als geschlossene Fonds

Die Schiffsbeteiligung ist eine Geldanlage ähnlich dem Fondsparen. Es schließen sich mehrere Kapitalanleger zu einer Kommanditgesellschaft (KG) zusammen. Jeder Anleger ist von nun an als Mitreeder an der Gesellschaftsform beteiligt. Das Kapital der Anleger dient der Investition von Reedereien in den Neubau oder Kauf weiterer Schiffe.

Schiffsbeteiligungen zählen zu den geschlossenen Fonds. Die Mindestanlage des Investors beläuft sich zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro, es gibt keine Grenzen nach oben. Eine Laufzeitbegrenzung ist nicht vorgesehen, meistens werden die Schiffe jedoch über einen Zeitraum von 10 -12 Jahren steuerlich abgeschrieben und anschließend verkauft.

Solche zusätzlich erworbenen Schiffe werden umgehend möglichst gewinnbringend verchartert (gegen Bezahlung z.B. für den Transport von Gütern verliehen). Der Chartersatz wird in einer Tagesrate umgesetzt, die Laufzeit eines Chartervertrages beläuft sich meistens auf 4 bis 8 Jahre.

Kapitalanlagen Schiffsbeteiligung - Schiffsbeteiligungen sind Anteile an Containerschiffen


In der Regel handelt es sich bei den Schiffsbeteiligungen um Anteile an Containerschiffen, Tankern oder Massengutfrachtern. Am gängigsten sind nach wie vor Containerschiffe. Unter diesem Sammelbegriff versteht man kleine Zubringer bis hin zu großen Panamaschiffen, durch diese Weitläufigkeit wird ein breites Spektrum abgedeckt. Auf dem Tankermarkt lässt sich im Moment auch gut einkaufen, denn fast 50% aller alten Rohöltanker werden aus dem Verkehr gezogen und durch neue Doppelhüllentanker ersetzt. Massengutfrachter weisen hingegen derzeit kaum Wachstumsraten auf.

Schifffahrtsindustrie - Asiatischer Markt mit Auswirkungen auf die Anlageform der Schiffsbeteiligungen

Die Schifffahrtsindustrie boomt im Moment, das rührt vor allem vom asiatischen Markt her. Durch die massive Ankurbelung der asiatischen Marktwirtschaft und der daraus resultierenden industriellen Expansion stieg die Nachfrage an Stahl innerhalb der letzten Jahre enorm. Die meisten Werften sind über Jahre ausgebucht und können den Charternachfragen nicht mehr nachkommen. Deshalb erweitern sie ihren Schiffsbestand über Anlagenbeteiligungen als Kapitalanlagen in eine Schiffsbeteiligung.

Für die Anleger selbst gestaltet sich die Investition deshalb so günstig, da sie die Schiffbeteiligung durch Finanzierungen steuerlich abschreiben und trotzdem erzielte Gewinne nahezu steuerfrei als Einkommen betrachten können. Grundlage dafür bildet das Tonnagesteuergesetz, dass ab 01. Januar 1999 in Kraft trat. Näheres hierzu ist unter dem Punkt Steuern zu finden. Als Miteigentümer eines Schiffes, meistens über geschlossene Fonds, stehen konträr zu den Renditechancen auch das volle unternehmerische Risiko bis hin zum Totalverlust der Anteile.

Schiffsbeteiligungen - Laufzeit einer Schiffsbeteiligung

Eine Schiffsbeteiligung ist grundsätzlich als langfristige Investition im Bereich geschlossene Beteiligung angedacht. Meistens bewegt sich der Zeitrahmen zwischen 12 und 16 Jahren Laufzeit. Die geschlossene Beteiligung kann jedoch an einen anderen Teilhaber oder Anwärter übertragen werden. Auch eine Kündigung zu den im Vertrag festgelegten Terminen ist durchaus möglich, jedoch aufgrund von anfallenden Preisabschlägen nicht besonders empfehlenswert.

Schiffsbeteiligungen - Wer ist an einer Schiffsbeteiligung beteiligt?

Die beteiligten Personen an dem Unternehmen Schiffsbeteiligung sind außer den Anteilseignern vor allem der Initiator und die Charterer.
Maßgeblich den Erfolg in Form von potentiellen Gewinnen bestimmt die Charterbeteiligung. Sind die Schiffe fortwährend ausgebucht werden Erlöse erwirtschaftet.

 

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